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Die Maramureş

Maramureş - Land der hölzernen Kirchen

Geografie und Geschichte

An der Grenze zur Ukraine, im Norden Rumäniens gelegen, befindet sich der rumänische Verwaltungsbezirk Maramureş. Er ist Bestandteil des gleichnamigen historischen Landstriches, dessen größerer Anteil sich auf dem Gebiet der heutigen Ukraine befindet. Mit etwa 60 km Ausdehnung von Norden nach Süden und etwa 160 km von westlicher in östliche Richtung ist er rund 6300 Quadratkilometern groß.

Schon in der Neusteinzeit und sogar davor, das beweisen archäologische Funde, war dieses Gebiet besiedelt. Vorkommen an Bodenschätzen wie Gold, Silber, Kupfer, Zink und Eisen ermöglichten es, dass sich später thrakische Volkstämme (Daker) zu Hochkulturen entwickeln konnten. Anders als die Gebiete des Banats und Siebenbürgens, die im 2. Jahrhundert unter römische Herrschaft fielen, blieben die Bewohner der Maramureş weitgehend frei von römischer Besatzung. Handel und kultureller Austausch mit den Romanen sorgte aber trotzdem für eine starke Einflussnahme dieser auf die Region. Ab dem 10. Jahrhundert wurde der Landstrich insbesondere durch rumänische und ungarische Besiedler geprägt und hatte sich immer wieder Überfällen von Tatarenstämmen zu erwehren.

Die Region Maramureş